RH #315Krach von der Basis

Die Katze lässt das Mausen nicht. Die Katze ist in diesem Fall Ex-Lay-Down-Rotten-Gitarrist/Sänger Daniel Jakobi, der zusammen mit Desaster-Drummer Husky alias Tormentor CARNAL GHOUL aus dem Boden gestampft hat, um wieder „seinem“ Schwedentod zu frönen. Die vor kurzem veröffentlichte EP „The Grotesque Vault“ ist ein erster Appetithappen, der Lust auf mehr macht.

»Husky und ich kennen uns schon eine Weile und haben bereits vor zwei, drei Jahren darüber gesprochen, eine Death-Metal-Band der alten Schule zu gründen«, beleuchtet Daniel die Idee hinter CARNAL GHOUL. »Anfang des Jahres war ich dann so Feuer und Flamme für das Projekt, dass ich Husky zum Proben einlud. Ich hatte bereits ein paar Songideen, die wir dann in einer Art Jam-Session weitergesponnen haben. Witzigerweise sind wir gleich nach der ersten Probe ins Studio gegangen und haben die EP eingespielt.«

Warum „nur“ eine EP und nicht gleich ein ganzes Album?

»Wir mögen das EP-Format, und außerdem wollten wir erst mal checken, wie die Sache in der Szene ankommt.«

Welche Bands sind denn eure gemeinsame Basis, wenn es um Einflüsse geht - die Betonung liegt auf „gemeinsam“?

»In erster Linie Edge Of Sanity, hinzu kommen noch Carnage und Entombed.«

Auffällig ist, dass deine Growls bei CARNAL GHOUL deutlich tiefer rüberkommen als noch zu Lay-Down-Rotten-Zeiten. Ist das Absicht?

»Ich habe jetzt längere Zeit nicht gesungen, und das ist das, was dabei rauskam, als ich in der Aufnahmekabine des Studios zu brüllen anfing...

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