RH #314Titelstory

AMON AMARTH

Interview mit Frederik Andersson

AMON AMARTH

Der AMON AMARTH-Drummer wird von den anderen Musikern gern damit aufgezogen, dass er ja immer noch der Neue sei. Ein Problem sind diese Neckereien nicht, im Gegenteil: „Fredde“ ist der schärfste Kritiker der Hauptsongwriter Olavi Mikkonen und Johan Söderberg:

»Auch wenn ich der Neue bin: Wenn es um unseren Sound geht, bin ich der Purist. Ich möchte die Details erhalten, die ich an AMON AMARTH schätzte, bevor ich selbst einstieg. Und meist bin ich derjenige, der sich gegen Neuerungen sträubt. Andererseits vertraue ich Olavi, denn meistens behält er am Ende Recht.«

Fredde, wie hast du die drei Wochen im englischen Studio-Exil erlebt?

»Es war sehr entspannt. Den ersten Tag begannen wir mit einem Dinner beim örtlichen Inder, tranken ein paar Bier und starteten erst nach Mitternacht mit den Aufnahmen. Alle haben sich wohlgefühlt, und diese Atmosphäre nahm Johan Hegg und mir den Druck, weil unsere Performance besonders von der physischen Verfassung abhängt, denn wir müssen immer alles geben. Zwar kommt man live auch mal mit 95 Prozent Leistung davon, aber im Studio muss es perfekt sein. Und wenn man diese Perfektion nicht erreicht, wird es schnell frustrierend. Doch in der relaxten Atmosphäre bei Andy Sneap war die Arbeit für uns alle sehr angenehm.«

Welche rhythmischen Neuerungen hat das Album?

»Wir spielen im Titelstück zum ersten Mal ein typisches Thrash-Riff und einen geraden Beat, bei dem der Kick die Snare führt. Normalerweise machen wir es andersrum. Zudem haben wir uns...

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