RH #314Interview

KYLESA

Kleine Wunder

KYLESA

Von den einen als progressiv-psychedelische Sludge-Offenbarung gefeiert und von den anderen als nervig-langweilige Nerd-Truppe geschmäht, veröffentlichen KYLESA mit „Ultraviolet“ bereits ihren sechsten Studio-Longplayer. Frontfrau Laura Pleasants erzählt im Rock-Hard-Interview, was hinter dem Titel steckt, warum die neue Scheibe düsterer ausgefallen ist und welche Rolle ausgefallene Zähne beim Songwriting spielten.

Laura, euer neues Album „Ultraviolet“ klingt düsterer und melancholischer als der Vorgänger „Spiral Shadow“. Was ist der Grund dafür?

»Seit der letzten Platte ist eine Menge Zeit vergangen, in der Philipp (Cope; v./g.) und ich einige schwere Schicksalsschläge verkraften mussten, die großen Einfluss auf das Songwriting hatten.«

Du singst auf „Ultraviolet“ auch mehr.

»Dahinter steckt kein Kalkül. Es ist einfach so passiert. Ich hatte eine Menge Gesangsideen im Kopf, was Philipp sehr gelegen kam, weil er schon genug mit der Produktion und dem Einspielen der Instrumente zu tun hatte. So konnte ich viele meiner Gesangseinlagen realisieren.«

Vor zwei Jahren hat euer Bassist Corey die Band verlassen. Wer übernimmt jetzt live seine Gesangsparts?

»Der Verlust ist nicht schlimm, weil Corey auf den letzten drei Alben inklusive der neuen Scheibe „Ultraviolet“ sowieso nicht am Mikro zu hören ist und wir von dem Album „Time Will Fuse Its Worth“, auf dem er die meisten Gesangsparts hat, selten Songs live spielen. Und wenn wir doch mal einen Track von „Time Will Fuse Its...

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