RH #314Interview

EVANGELIST

Hunde des Herrn

EVANGELIST

Keine Fotos, keine Namen und keinerlei Hinweise auf ein eventuelles musikalisches Vorleben der beteiligten Musiker: Die Informationspolitik der polnischen Epic-Doomster EVANGELIST ist vorsichtig formuliert leicht zurückhaltend. Dafür tönt die Musik der Truppe umso gewaltiger und beeindruckender. Sozusagen „Let the music do the talking!“ in Reinkultur. Über das Wieso und Warum unterhielten wir uns mit einem nicht näher benannten Bandmitglied.

Die offensichtlichste Frage zuerst: Warum diese Geheimniskrämerei um eure Identitäten? Was spricht dagegen, eure Namen aufs Backcover zu schreiben oder ein Bandfoto im Booklet abzudrucken?

»Wir haben uns aus pragmatischen und ideologischen Gründen dafür entschieden, anonym zu bleiben. Das gibt uns die Möglichkeit, uns auf die wirklich wichtigen Dinge zu konzentrieren und den üblichen, völlig unnötigen „Ich bin in einer Band!“-Scheiß außen vor zu lassen. Darüber hinaus zeigen wir damit sämtlichen Posern, die mehr Augenmerk auf Frisuren und Fotosessions legen als auf die Musik, die sie spielen, unseren ausgestreckten Mittelfinger. Für uns zählt ausschließlich die Musik. Abgesehen davon sind wir alle potthässlich, und unsere Namen sind für die meisten Leute unüberwindbare Zungenbrecher.«

Und wie steht es mit Konzerten? Werdet ihr maskiert auftreten? Oder bleiben EVANGELIST eine reine Studioband?

»Wahrscheinlich werden wir in diesem Jahr ein paar Shows spielen. Wir brauchen für die Bühne aber noch zusätzliche Musiker, weil EVANGELIST nur...

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