RH #313Krach von der Basis

PERVERSOR

Metal ist Satan

PERVERSOR

Wie ein Phantom geistert dieses Quartett durch die Unterwelt. Die Nietenfaust ragt aus dem Arsch des Höllenfürsten, Töne in Form von Gewehrsalven martern den Körper, Lava brennt dir die Fäulnis von den Knochen. Pervers, perverser, PERVERSOR.

Das Nuclear War Now! Festival Vol. III letzten November hatte einen Schönheitsfehler: Die Chilenen hatten kurz vorher abgesagt. Was für Höllenhunde haben sich hinter diesem zackigen Bandlogo verschanzt? Wie sehen sie aus? Fotos auf Platten oder Fotos im Netz? Fehlanzeige. Abgesehen von einer gleichnamigen Thrash-Band aus Ecuador.

»Wir wollten eigentlich eine Tour in Europa spielen. Weil nicht genug Konzerte zustande kamen, mussten wir das NWN! leider absagen. Die Flüge waren schlichtweg zu teuer, und das hätte sich für so wenige Shows nicht gelohnt«, erzählt Fronter Torrid, der gemeinsam mit Abominable (g.), Knernet (b.) und Morbest (dr.) die Band unter Feuer hält. »Das hat uns natürlich mächtig geärgert, aber auf der anderen Seite hatten wir dadurch mehr Zeit, an unserem zweiten Longplayer zu arbeiten, der dieses Jahr erscheinen wird. Vorher kommt aber noch eine Split-EP mit Flesh Hunter And The Analassaulters, einer völlig kranken Band aus Patagonien.«

Ein Fall fürs chilenische Label Pacto Records, oder?

»Ja, Pacto werden uns wieder helfen. Der Chef des Labels saß einige Zeit im Knast, aber er ist ein loyaler Freund der Band und kann uns unterstützen. Ansonsten haben wir mit Hell´s Headbangers und Nuclear War Now! Productions in...

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