RH #313Krach von der Basis

IN VAIN

Leben am Meer

IN VAIN

Mit „Ænigma“ haben IN VAIN ein bärenstarkes Progressive-Metal-Album der rauen Art veröffentlicht. Auf der gemeinsamen Tour mit Vreid standen uns Sindre (v./keys), Andreas (v.) und Johnar (g.) Rede und Antwort.

Ihr bezeichnet euch selbst als „Progressive Extreme Metal“. Was versteht ihr darunter?

Sindre: »Diesen Begriff kann man auf vielfältige Weise definieren. Wir haben ihn gewählt, weil wir einerseits Death- und Black Metal verwenden, aber auch andere Elemente einbringen. Um das zusammenzufassen, verwenden wir diesen Begriff. Aber auch „Progressive Extreme Metal“ ist nicht die kompletteste, sondern nur die naheliegendste und kompakteste Beschreibung unserer Musik. Viele Leute verstehen unter „progressiv“ Bands wie Dream Theater und Meshuggah, die ungerade Rhythmen verwenden. Wir definieren das ein bisschen anders.«

´Times Of Yore´ klingt sehr wütend. Um was geht es in dem Text?

Andreas: »Um die guten alten Tage. Manchmal sehne ich mich nach einem einfacheren Leben. Unsere Existenz ist häufig sehr hektisch. Das ermüdet mich. Also zieht es mich aufs Land, wo ich entspanne.«

Sindre: »Der Song war schon fertig, als Andreas mit dem Text ankam. Man könnte sagen, das passt nicht so richtig, aber man kann die musikalische Grundstimmung auch als Wut auf unser hektisches Leben verstehen.«

Gibt es einen bestimmten Grund, warum gerade ´Hymne Til Havet´ in norwegischer Sprache ist?

Johnar: »Ich hatte diesen Titel im Kopf und dachte, der Song müsste vom Meer handeln. Mit dem Thema...

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