RH #313Krach von der Basis

ZOMBIFICATION

Ein guter Tag zum Sterben

ZOMBIEFICATION

ZOMBIEFICATION paaren modrigen Ur-Death-Metal mit fittem Handwerk und einem höllischen Groove-Gespür zu einem erstsahnigen Gebräu.

„At The Caves Of Eternal“ zementiert die Vormachtstellung der Mexikaner eindrucksvoll. Durch über 20 Jahre Erfahrung in diversen Acts längst dem Nix-Könner-Lager entronnen, aber immun gegenüber jeglichen Frickelviren, herrscht hier nach wie vor die überwiegend schwedisch gefärbte In-die-Fresse-Schule.

»Wir lieben den europäischen Metal schon seit den Neunzigern«, plauscht der glänzend aufgelegte Bassist Mr. Jacko drauflos. »Wir haben daher unsere letzten Platten im schwedischen Necromorbus-Studio abmischen lassen. Zunächst wollten wir sogar eine reine Tribute-Band sein. Erst nach einer Weile haben wir uns freigeschwommen.«

In ´Disembodied Souls´ bedient ihr euch trotzdem hemmungslos bei Celtic Frosts ´The Usurper´.

»Ich hatte „To Mega Therion“ fünf Jahre nicht mehr gehört. Dann hat mich jemand dezent drauf hingewiesen, dass da ´ne gewisse Ähnlichkeit besteht. Ich legte das Celtic-Frost-Album auf und dachte nur „Oh shit!“ (lacht). Aber dieser Sound gehört einfach zu unseren Wurzeln, da kann so was passieren. Unser Death Metal muss dreckig sein. Er soll förmlich stinken und darf auf keinen Fall nett klingen.«

Ihr könnt spielen, reibt das den Hörern aber nicht ständig unter die Nase.

»Wir haben keinen Bock auf dieses ganze hochtechnische Zeug. Unsere Songs basieren auf nachvollziehbaren Riffs und folgen simplen Vers-Refrain-Strukturen. Manchmal...

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