RH #313Interview

PROCESSION

Von allem zu viel

PROCESSION

PROCESSION-Frontmann Felipe Plaza Kutzbach ist der neue Heilsbringer des Doom: Zusammen mit seinen drei Sidekicks hat der mittlerweile in Schweden wohnende Chilene ein weiteres bedeutendes Album abgeliefert. Die Band steht stilistisch in der Tradition von Candlemass, Solitude Aeturnus, Solstice und Scald, und „To Reap Heavens Apart“ wird in einigen Jahren als Klassiker des langsamsten, aber vielleicht intensivsten Heavy-Metal-Genres gelten.

Felipe, du lebst nun schon seit fast drei Jahren in Schweden. Was ist anders, als du es dir vorgestellt hattest? Was gerät zum täglichen Kampf?

»Der Ausdruck „täglicher Kampf“ ist vielleicht ein wenig übertrieben, aber ohne jeden Zweifel ist mein Leben in Schweden eine ständige Herausforderung, und das wird sich wohl auch nicht so schnell ändern. Ich plane nicht im Voraus. Ich weiß nur, dass ich jetzt zu dieser Zeit in Skandinavien lebe und mich dabei konstant in physischer wie psychischer Bewegung befinde - ohne gesicherte Zukunft vor Augen. Dieser Mangel an Zukunft ist der Schlüssel dafür, nicht zu stagnieren.«

Zwei Chilenen, ein Däne und ein Schwede - was ist das Beste daran, verschiedene Mentalitäten in einer Band zu vereinen?

»Ein gemeinsames Ziel, eine Aufgabe zu haben. Wenn das der Fall ist, ergänzen sich die diversen Mentalitäten zu einer Art Band-Essenz, die wiederum alle Unterschiede aufhebt. Letzten Endes messen wir unserer Herkunft oder unseren Wünschen aber sowieso keine große Bedeutung bei. Wir sehen uns selbst als...

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