RH #313Interview

TRIBULATION

Tot oder lebendig

TRIBULATION

Gegen akute TRIBULATION-Abhängigkeit gibt es kein wirksames Antidot. Weit aufgerissene Stauneaugen und eine zentimeterdicke Gänsehaut sind die ersten Symptome, danach folgt die begeisterte Suche nach umschreibenden Superlativen. Kollege Frank Albrecht ist dem Black/Death/Psychedelic-Prog der Schweden bereits verfallen und zückte für „The Formulas Of Death“ satte neun Punkte. Und das, obwohl TRIBULATION Wert auf Spiritualität legen.

Obwohl sie aus der schwedischen Kleinstadt Arvika stammen, in der es nach eigener Aussage keine nennenswerte Metalszene gibt, und ihr Debüt über ein Label aus Singapur veröffentlicht wurde, machte der Name TRIBULATION im Untergrund schnell die Runde. Die geniale Mixtur aus Morbid-Angel-Atmosphäre, Thrash-Energie und klassischen Horror-Szenarien blies frischen Wind in die staubigen Traditionszimmer, zudem machten die TRIBULATION-Musiker in weiteren erstklassigen Bands von sich reden: Gitarrist Jonathan Hultén und Sänger Johannes Andersson spielen bei Stench, Adam Zaars verdingt sich bei Repugnant und wurde vor allem als Saitenhexer von Enforcer bekannt. Doch TRIBULATION sind mehr als nur ein weiteres Projekt. Vielmehr etablieren sie sich mit ihrem zweiten Album „The Formulas Of Death“ als eigenständige Wanderer zwischen den Genres. Wir baten Adam Zaars um Klärung.

Adam, auf eurem Debüt dominierte der Horror in Gestalt von Ghouls und Vampiren. Sind diese oberflächlichen Schocker bewusst einem tieferen Schrecken gewichen?

»Na ja, sie sind nicht...

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