RH #313Interview

SPIRITUAL BEGGARS

Das nackte Grauen

SPIRITUAL BEGGARS

Nach den musikalischen Ausflügen in Achtziger-Gefilde bei der letzten Scheibe geht es mit der neuen Platte „Earth Blues“ wieder zurück in die Siebziger und zu den Anfängen der SPIRITUAL BEGGARS. Am Rande der Frankfurter Musikmesse erzählte Bandkopf Michael Amott, warum sich die Albumaufnahmen wie eine Probe anfühlten, welche Themen hinter den Texten stecken und warum manche Musikstile nicht perfekt sein müssen.

Michael, „Earth Blues“ ist bereits das zweite Album mit eurem neuen Sänger Apollo Papathanasio. Inwiefern waren das Songwriting und die Aufnahmen bei der neuen Scheibe anders als bei der letzten Platte „Return To Zero“?

»Bei „Return To Zero“ habe ich einen Großteil des Materials geschrieben, bevor Apollo zu uns kam, also ohne eine bestimmte Stimme im Kopf zu haben. Wir haben nur am Ende bei ein paar Sachen zusammengearbeitet, aber das war nicht viel. Diesmal war die Ausgangssituation viel besser und die Herangehensweise eine ganz andere, weil wir mehr Zeit hatten, uns bereits von gemeinsamen Auftritten kannten und ich die neuen Songs passend zu seiner Stimme komponieren konnte. Unser letzter Sänger JB war ein Bariton, während Apollo ein Tenor ist. Das ist ein großer Unterschied. Apollo kann wie unser erster Sänger Spice, der auch ein Tenor war, sehr hoch singen. Gesanglich gehen wir mit Apollo also wieder ein wenig zurück zu unseren Anfängen.«

Auf „Return To Zero“ bist du musikalisch von den Siebzigern ein wenig in die achtziger Jahre gewechselt. Mit „Earth Blues“...

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