RH #313Interview

IMMOLATION

Auf Achse

IMMOLATION

IMMOLATION haben noch nie Stangenware abgeliefert, und auch ihr neuester Longplayer „Kingdom Of Conspiracy“ überzeugt durch komplexe Arrangements, schiere Brutalität, mörderische Grooves und gehaltvolle Lyrics.

Frühschicht für IMMOLATION-Frontmann Ross Dolan. Es ist sieben Uhr morgens an der amerikanischen Ostküste, und der Sänger und Bassist der New Yorker Death-Metal-Institution hat sich zu unchristlicher Zeit aus dem Bett gequält, um noch schnell ein paar Telefoninterviews mit Europa führen zu können, bevor er zur Arbeit geht.

»Das ist nicht gerade vergnügungssteuerpflichtig, weil ich manchmal elf bis zwölf Stunden am Tag arbeiten muss, aber ich will mich nicht beklagen«, plaudert der Mann mit der gewaltigen Stimme erstaunlich munter drauflos. Ich finde es sowieso interessant, wie es eine Band wie IMMOLATION trotz aller beruflichen Verpflichtungen immer wieder schafft, regelmäßig auf Tour gehen.

»Früher war das schwieriger, weil ich selbstständig war und es mir nicht erlauben konnte, so oft weg zu sein. Ich habe meine Company dann verkauft und bin bei einer anderen Firma als Vollzeit-Angestellter eingestiegen, habe dem Chef aber von vornherein gesagt, dass ich in einer Band spiele, die öfter mal auf Tour geht. Er war damit einverstanden, und so kriege ich immer unbezahlten Urlaub, wenn wir mit IMMOLATION losziehen. Bei unserem Gitarristen Robert ist die Situation ähnlich. Die anderen beiden Bandmitglieder sind allerdings momentan arbeitslos. Man muss eine Menge Opfer...

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