RH #312Krach von der Basis

VORUM

Schlange vs. Ratte

VORUM

Nach dem Perfektions-Overkill ist die aktuelle Death-Metal-Welle dreckiger und vermoderter denn je. Die Finnen VORUM sind mit ihrem Debütalbum „Poisened Void“ ein gutes Beispiel dafür, dass Brutalität nicht aus Maschinenhaftigkeit, sondern vor allem aus dunkler, verruchter Atmosphäre und intelligentem Songwriting kommt. Wir unterhielten uns mit Sänger/Gitarrist Jonathan über die Hintergründe.

Ihr habt euch zuerst Haudankaivaja genannt. Warum habt ihr euren Namen nach dem ersten Demo gewechselt?

»Wir haben gefühlt, dass wir uns zu etwas Neuem weiterentwickelt haben, und wir hatten das Bedürfnis, das auch zu zeigen. Es war der Beginn von etwas Höherem.«

Welche Bands haben euch musikalisch am meisten beeinflusst?

»Unsere Haupteinflüsse sind Morbid Angel, Necrovore, Kat, ältere Mayhem, Nihilist, Merciless, Bathory, Venom, dazu gewalttätige und gefährliche alte Rockmusik wie The Stooges oder Ähnliches.«

Welche Atmosphäre möchtet ihr mit eurer Musik erschaffen?

»Unsere Musik ist unbändiger und chaotischer Wahnsinn, vergifteter Klang.«

Wo liegen die Unterschiede zwischen „Poisoned Void“ und euren anderen Veröffentlichungen?

»Die Strukturen haben sich verbessert, es wurden tiefere Gedanken gefasst und bewusste Abwägungen getroffen. Außerdem zeichnet sich „Poisoned Void“ durch eine dunkle Ehrlichkeit aus.«

Wovon sind eure Texte inspiriert?

»Vom Tod, unseren dunklen Erkundungen und allem Unheiligen.«

Ist das Nichts vergiftet („Poisened Void“), wenn man es betritt, oder wirkt...

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.