RH #312Krach von der Basis

DEVOURMENT

Blut auf der Bühne

DEVOURMENT

Seit fast 20 Jahren wüten die texanischen Gore-Deather DEVOURMENT im Todesblei-Underground und haben in dieser Zeit drei Alben und einen Haufen EPs veröffentlicht. Das von Hate-Eternal-Boss Erik Rutan produzierte „Conceived In Sewage“ ist der neueste Nackenbrecher im Katalog des Rüpel-Quartetts und besticht durch gnadenlose Härte.

»Ich denke, dass wir von Album zu Album besser werden«, meint Sänger Mike Majewski, der einst vom Bass ans Mikro wechselte und den 2007 an Multiorganversagen verstorbenen Wayne Krupp als Vorgrunzer ersetzt hat. »Das Songwriting hat sich auf „Conceived In Sewage“ stark verbessert, wir probieren mittlerweile auch mal ungewöhnliche Dinge aus. Prinzipiell geht die Musik aber wieder stärker zurück zu den Wurzeln: Old-School-Death-Metal in Reinkultur. Es geht uns nicht mehr nur darum, die schnellste und brutalste Combo des Erdballs zu sein. Viel eher steht der Spaß an erster Stelle.«

Welche neue Qualität hat Erik Rutan als Produzent in die Band gebracht?

»Erik kennt all unsere Alben, und er hatte eine Vision davon, wie „Conceived In Sewage“ klingen soll. Diese Vision hat er mit all seiner Erfahrung umgesetzt. Er hat das Letzte aus uns herausgekitzelt und sehr viel Professionalität in die Produktion gebracht.«

Eure Texte triefen nur so vor Blut und sind nix für Zartbesaitete. Verbergen sich hinter diesem Konzept ähnlich freundliche und zuvorkommende Zeitgenossen wie im Falle von Cannibal Corpse?

»Ja, da ticken wir ähnlich wie die Cannibal-Jungs. Ich...

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