RH #312Interview

ORCHID

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ORCHID

Sie sind die Doom-Band der Stunde, daran gibt es keinen Zweifel. Während der Mainstream auf die Black-Sabbath-“Reunion“ wartet, haben die Hardrock-Hippies aus San Francisco mit dem Originalsound der Urväter längst den Underground erobert und hinter sich gelassen.

Die bisherigen Reaktionen auf „The Mouths Of Madness“, das zweite ORCHID-Album, sind - Überraschung! - allgemein prima, tangieren Sänger Theo Mindell aber nur am Rande:

»Es ist nicht gut, wenn man sich als Musiker zu sehr mit den Stimmen von außen beschäftigt. Natürlich bekomme ich hier und da Reaktionen mit, und sie scheinen bisher auch sehr positiv zu sein, aber eigentlich interessiert mich das nicht. Ich will einfach nur Musik machen, mit der ich mich persönlich gut fühle. Wenn ich anfange, auf Ratschläge und Meinungen von Außenstehenden zu hören, dann setze ich mich nur unnötig unter Druck. Ich bin in kreativer Hinsicht eher in mich gekehrt und relativ verschlossen.«

Entsprechend gelassen reagiert Theo auf meine Bemerkung, dass die neue Scheibe zwar sehr stark, aber nicht ganz so überragend wie die Debüt-EP „Through The Devil´s Doorway“ und das erste Hammeralbum „Capricorn“, die praktisch nur Ohrwürmer und Hymnen enthalten, geraten sei.

»Für mich ist jede Platte eine Momentaufnahme. Und wenn ich mir die Bands anschaue, die ICH liebe, dann ist es komischerweise oft die fünfte Veröffentlichung, die mir am meisten bedeutet. Jeder liebt Sabbaths „Paranoid“ - aber für mich ist „Sabbath Bloody Sabbath“ das...

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