RH #311Lauschangriff

HEAVEN SHALL BURN

Der nette Mann

HEAVEN SHALL BURN

Berlin, Berlin, sie waren in Berlin: Knapp drei Jahre nach der Veröffentlichung des Top-Ten-Reißers „Invictus“ stellte das immer unbequeme, nie angepasste Thüringer Modern-Metal/Death-Metal/Metalcore-Quintett HEAVEN SHALL BURN im deutschen Showroom des Gitarrenbauers Gibson vor kurzem sein neues Album „Veto“ vor. Erhältlich ist der musikalische Einspruch ab 19. April.

»Was wir in letzter Zeit gemacht haben? Wir sind alt und dick geworden. Also, zumindest die anderen sind alt und dick geworden«, witzelt Sänger Marcus „Molle“ Bischoff, der mir nach der Listening-Session zusammen mit Gitarrist und Texter Maik Weichert bei ´ner Tasse Wasser gegenübersitzt. »Wir wollten auch warten, bis der Hype vorbei ist«, knüpft Maik lachend an. »Aber wir sind anscheinend immer noch auf der Welle mit dabei. Generell haben wir in letzter Zeit einfach nur das getan, worauf wir Bock hatten. Wir haben uns die Rosinen rausgepickt.«

„Rosinen rauspicken“ bedeutet in diesem Falle das Spielen von ausgesuchten (Kurz-)Tourneen, Konzerten und Festivals. Schon wegen ihrer beruflichen Verpflichtungen - die ganze Band geht trotz des Erfolges nach wie vor regulär arbeiten - können sich HEAVEN SHALL BURN nicht der üblichen Marketing-Maschinerie ausliefern, aber sie wollen es auch gar nicht. Stattdessen haben sie sich in ihrer freien Zeit aufs Songwriting konzentriert und dabei mehr denn je das verarbeitet, was ihnen ihre Lehrmeister beigebracht haben. Zwar gibt es auf der vom anderen Gitarristen Alexander „Ali“...

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