RH #311Krach von der Basis

LIFELESS

Der Trick fürs Genick

LIFELESS

Schlägt euer Herz bei hausgemachtem Schwedentod schneller, dann kommt ihr um das musikalische Massaker von LIFELESS nicht herum. Die Dødsmetaller aus Dortmund sind die Ausnahme unter den jungen Wilden, denn sie haben die heute glorifizierte Old School noch an der eigenen Kutte miterlebt. Warum die Musiker erst die 30 überschreiten mussten, um ihren Weg zu finden, erklärt Gitarrist und Sänger Marc Niederhagemann.

Marc, warum investiert ihr eure kostbare Zeit in Death Metal, anstatt mit eurem Leben etwas Sinnvolles anzufangen?

»Nun, wir halten Death Metal für äußerst sinnvoll (lacht). Es ist einfach eine Leidenschaft. Wir haben auf unsere alten Tage zusammengefunden, um das zu spielen, was uns am meisten bedeutet: Death Metal. Als Band sind wir zwar Nachwuchs, als Fans aber die alte Garde. Das, was heute als Old School gilt, haben wir noch live gesehen. Bei uns ging es mit den traditionellen Bands wie Slayer, Iron Maiden und Metallica los. Als ich zum ersten Mal „Left Hand Path“ von Entombed gehört habe, war es um mich geschehen. Diese Begeisterung versuchen wir mit LIFELESS zu transportieren.«

Warum hat es so lange gedauert, bis ihr in die Spur gekommen seid? Normalerweise starten Musiker mit 16 oder 17.

»Ich kann da nur für mich sprechen. Ich habe ziemlich früh begonnen, Gitarre zu lernen. Meine erste Band hatte ich 1995, aber die spielerischen Fähigkeiten reichten nie, um damit etwas umzusetzen. Über die Jahre spielten wir in verschiedenen Bands, jedoch ergab sich nie die...

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