RH #311Krach von der Basis

SONS OF AEON

An einem windigen Morgen

SONS OF AEON

Für Nostalgiker müssen SONS OF AEON so was wie die verlorenen Söhne der Szene sein. Die Finnen schlagen einen Ton an, und schon kommt die dicke Wehmut angelaufen. Wo sind sie hin, die Edge Of Sanitys, die Gorefests dieser Welt? Wieso gab es so lange keine solchen Klänge zu vernehmen? Tommi Kiviniemi, der sonst beherzt die Gitarre bei Ghost Brigade bedient, stellt das neue Killerquintett aus dem Land der tausend Seen vor.

Die Geschichte beginnt wie so oft auf einer Party, auch wenn die schon einige Zeit zurückliegt.

»Vor vielen, vielen Jahren haben Pasi (dr.) und ich auf einer Schulfete einen Gig gespielt. Seit der Zeit hatten wir zwar immer Kontakt, aber gemeinsam in einer Band waren wir seitdem nicht. Da traf es sich ganz gut, dass Wille (g.; auch Ghost Brigade) und Tapio (g.) schon eine Weile an Riffs arbeiteten und Pasi fragten, ob er in die Band einsteigen möchte. Ich musste nicht zweimal überlegen, als sie etwas später an mich herantraten, um nachzuhorchen, ob ich Lust auf eine neue Herausforderung hätte.«

Der Bandname SONS OF AEON war schnell in basisdemokratischer Bandabstimmung gefunden, danach ging es ans Schmieden des noch heißen Eisens.

»Wir haben, nachdem die Band komplett war, ziemlich schnell viele Stücke geschrieben. Weil die Technik heute neue Wege ermöglicht, wurde das Album auf unkonventionelle Weise eingespielt. Abgesehen vom Schlagzeug, das wir in einem großen Studio aufnahmen, wurde der Rest der Instrumente buchstäblich zwischen Tür und Angel aufs Band...

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