RH #311Interview

FINNTROLL

Shakira und die Piraten

FINNTROLL

FINNTROLL haben sich der Pagan-Metal-Limitierung schon immer verweigert. Zu Recht: Auch auf dem aktuellen Album „Blodsvept“ peppen die Finnen ihren Black- und Folk Metal mit einem wahnwitzigen Parforceritt durch einen bunten Genre-Dschungel auf. Wir trafen Fronter Vreth und Gitarrist Routa zum Interview.

Eigentlich sehen Mikael „Routa“ Karlbom und Mathias „Vreth“ Lillmåns recht frisch aus, als uns die beiden im Konferenzraum ihres Dortmunder Plattenlabels Century Media empfangen. Ihre Alkoholfahne verrät aber Gegenteiliges: »Wir waren gestern in der Burg«, räuspert sich Routa auf die Frage, wie man denn den ersten von zwei Abenden in Dortmund verbracht habe. »Aber es war nicht so wild. Ich kann mich noch an alles erinnern. Nur nicht daran, wie ich ins Bett gekommen bin«, ergänzt Vreth, der mit seinen Händen ganz gut am Tattern ist. »Die Bedienungen in der Burg waren auch sehr nett. Traurig, dass der Laden Ende März schließt. Wir haben uns auf jeden Fall gut die Kante gegeben.«

Bereits „Nifelvind“ fiel mit seinen unterschiedlichen Einflüssen recht bunt aus. Wodurch unterscheiden sich „Blodsvept“ und „Nifelvind“?

Vreth: »Das neue Album ist wesentlich reduzierter. Dabei klangen die Songs in der Vorproduktion noch ähnlich over the top wie die Stücke auf „Nifelvind“. Aber das gefiel niemandem in der Band. Als wir die Vorproduktion für das Titelstück angingen, fanden wir endlich den Sound, der uns vorschwebte. Der Song diente als Ideengeber für die gesamte Klanglandschaft. Danach...

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