RH #311Interview

THYRFING

Immer weiter

THYRFING

Für ein Bierchen ist es Patrik Lindgren (g.) am Vormittag noch zu früh, dafür hört er während des Interviews im Hintergrund den Cynic-Klassiker „Focus“. THYRFINGs siebtes Album „De Ödeslösa“ ist zwar kein Progressive Metal, aber mit Sicherheit das reifste und ernsteste Werk der schwedischen Heiden.

Patrik, der Abgang eures letzten Labels ist nicht der einzige Grund für die lange Veröffentlichungspause, oder?

»Das und die Besetzungswechsel waren nur zwei der Gründe. Wenn man in der Mitte des Lebens steht, fliegt die Zeit plötzlich an einem vorbei, man hat sich um Familie und Hypotheken zu kümmern. Vor allem aber kamen wir vor einigen Jahren zu dem bahnbrechenden Schluss, dass Qualität Quantität am Ende immer schlägt und daher fünf Jahre bis zu einem wirklich guten Album besser sind als ein Schnellschuss.«

Die gerade nebenbei angemerkten Besetzungswechsel sind tatsächlich umfassender Natur. Gab es Überlegungen, die Band aufzulösen?

»Nicht ernsthaft. Für uns ist dieses Musikerkarussell auch weniger dramatisch, als es nach außen wirken mag. Fredrik Hernborg stieß 2009 als Gitarrist dazu, weil ich die zwei Jahre davor diesen Posten alleine ausfüllen musste. Dann entschied sich Kimmy, zu gehen, und Jocke wollte von den Drums an den frei gewordenen Bass wechseln. Er hat immer schon alle Instrumente beherrscht, Schlagzeug, Bass, Gitarre, Keyboards, sogar Gesang. Ihm ging zunehmend der Spaß hinter dem Drumkit abhanden. Dennis Ekdahl war als Nachfolger unsere erste Wahl, wir kennen...

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