RH #311Interview

HEINO

Arsch und Friedrich

HEINO

HEINO wird Rocker, startet mit dem Coveralbum „Mit freundlichen Grüßen“ einen Krieg gegen Rammstein und die Ärzte, bricht Verkaufsrekorde und trägt nur noch Totenkopfring und Lederjacke. Na ja, einige Wochen später ist das Abendland trotzdem nicht untergegangen, und die Prekariatsmedien beschreien längst andere „Skandale“. Wir guckten, was hinter dem ganzen Gedöns steckt, und trafen uns mit der Volksmusik-Ikone auf einen Plausch.

Wenn der Mittsiebziger Heinz-Georg Kramm mit güldenem Toupet und Sonnenbrille bewaffnet in sein Alter Ego schlüpft, weiß JEDER, wen er vor sich hat: HEINO, den Mann, dessen Bekanntheitsgrad bei knapp hundert Prozent liegt, der 50 Millionen Platten verkauft hat und dessen neuer Longplayer „Mit freundlichen Grüßen“ nach Abzug des ersten Hype-Getöses tatsächlich einen gewissen Unterhaltungsfaktor entwickelt. HEINO covert sich durch die deutsche Pop- und Rockszene, was teilweise vorzüglich gelingt (hört ´Junge´ von den Ärzten, Rammsteins ´Sonne´ und den Sportfreunde-Stiller-Hit ´Ein Kompliment´) und weit über einen mittelwitzigen Partygag hinausgeht.

Nun sitzt er also in einem Berliner Nobelhotel - tatsächlich im schwarzen Lederjackett und mit glitzerndem Totenkopfring -, trinkt Mineralwasser, blättert durchs Rock Hard und entpuppt sich als echte Plaudertasche, die manchmal auf sympathische Weise den Gesprächsfaden verliert.

»Sind in dem Magazin nur solche Heavy-Metal-Sänger?«

Ja, und in der nächsten Ausgabe ist dann auch HEINO.

»Das finde ich gut....

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