RH #310Titelstory

STEVEN WILSON

Sechs Richtige

STEVEN WILSON

STEVEN WILSON kommentiert seine Projekte

Steven Wilson

»Das Schönste an meinem Soloprojekt ist, dass ich wie ein Regisseur arbeiten kann. Ich heuere die besten Musiker an, um sie meine Musik spielen zu lassen. Vor allem in der Livesituation gestaltet sich die Sache allerdings ganz anders: Ich werde mehr denn je zum Sänger, zu dem, was man „Frontmann“ nennt. In dieser Rolle habe ich mich eigentlich immer unwohl gefühlt, aber ich nehme die Herausforderung an. Noch vor zehn Jahren hätte ich das nicht für möglich gehalten. Zudem erlaubt mir die Soloband das kompromisslose Zusammenfügen aller Einflüsse. Beschäftigt man sich mit den drei Alben, die unter meinem Namen erschienen sind, findet man sowohl Elektronik, Drone und Noise als auch Psychedelic, Prog, Jazz und sogar Pianoballaden. Eine solche Mixtur wäre in einem klassischen Bandgefüge nicht umzusetzen.«

Porcupine Tree

»Porcupine Tree sind eine Band, und das spiegelt sich in allen Aspekten wider. Wir erschaffen zu viert, was wir als Band spielen möchten. Die verschiedenen Sichtweisen unter einen Hut zu bekommen, ist in gewisser Weise für jeden Einzelnen limitierend; andererseits steht dieser „Kompromiss“ am Ende für eine starke wie einzigartige Band-Identität. Der Sound von Porcupine Tree ist somit unverkennbar. Die Leute denken manchmal, ich würde bei Porcupine Tree wie ein Diktator die Richtung vorgeben, aber das ist mir gar nicht möglich. Songs zu komponieren, mit denen die anderen nicht glücklich werden, macht für mich...

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