RH #310Titelstory

STEVEN WILSON

Geist ist geil

STEVEN WILSON

Mit seinem dritten Soloalbum „The Raven That Refused To Sing (And Other Stories)“ bestätigt STEVEN WILSON seinen Ruf als Zeremonienmeister des Prog und wichtigste Szene-Ikone weit und breit. Der 45-jährige Engländer, vor allem bekannt geworden mit seiner weltweit erfolgreichen und momentan auf Eis liegenden Band Porcupine Tree, weiß trotzdem vor allem eins: Bescheidenheit ist eine Zier.

Köln, Ende Januar. Als der Verfasser dieser Zeilen das so schicke wie unpersönliche 4,5-Sterne-Hotel nahe des Messegeländes morgens um Viertel nach neun betritt, sitzt STEVEN WILSON in der Lobby und führt bereits sein zweites Interview. Der Schedule ist vollgepackt, es reißen sich mittlerweile auch die Mainstream-Medien um einen Termin mit dem Briten. Wegen Schneefalls und der daraus resultierenden Probleme an Londons Flughäfen ist der gestrige Promotag in Amsterdam gecancelt worden. Um nicht auch noch die Gespräche mit Deutschlands Medien absagen zu müssen, hat sich Wilson vor nicht mal 20 Stunden in den Zug gesetzt, ist nach Brüssel gefahren und von dort mit dem Thalys weiter nach Köln. Im Hotel ist er abends um halb elf eingetroffen, nur um sofort ein Telefoninterview zu führen.

Kurz nach halb zehn. Wilson sitzt mir im tiptop aufgeräumten Zimmer seines Promoters gegenüber, ist hundemüde, ein bisschen erkältet und hungrig, dabei aber trotzdem die Freundlichkeit in Person. Er trägt eine schwarze Hose, einen schwarzen Pullover sowie schwarze Chucks und erkundigt sich, ob es okay ist, dass er...

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