RH #310Interview

SCREAMER

Die Maß macht voll

SCREAMER

Nur ein Jahr nach der Veröffentlichung von „Adrenaline Distractions“ stehen SCREAMER trotz Fulltime-Jobs, zahlreicher Einzel- und Festivalgigs und ausgiebiger Touren mit ihrem Zweitwerk „Phoenix“ in den Startlöchern. Bei dem Arbeitspensum kann es dann durchaus schon mal passieren, dass man auf dem Oktoberfest sein Gedächtnis verliert oder obdachlos durch die nächtlichen Straßen von Toronto wandert.

Dass in Schweden im Allgemeinen auf einem sehr hohen Niveau musiziert wird, ist nun wahrlich kalter Kaffee. Aber wer wie SCREAMER in solch kurzer Zeit zwei so hochwertige Alben veröffentlicht, muss ein ziemliches Motivationsmonster sein, um es mal im schwarz-gelben Fußball-Neusprech auszudrücken.

»Es stimmt, im Moment ist das alles sehr zeitaufwändig, mit nur sehr wenigen Pausen. Songs schreiben, touren, Alben aufnehmen, Gigs spielen, und arbeiten müssen wir in der Tat auch noch. Aber wir nehmen das sehr ernst und haben keinen Bock darauf, nur für ein bisschen Spaß lediglich alle paar Wochen in den Proberaum zu gehen. Dementsprechend klingen wir auf „Phoenix“ meiner Meinung nach auch reifer«, bestätigt Drummer Henrik Petersson die Vermutung, dass eine solche Arbeitsweise eine gesunde Portion Ehrgeiz erfordert.

Stilistisch hat sich zwischen den beiden Alben nicht so viel getan, es dominiert nach wie vor der Spirit der NWOBHM mit einer Spur dreckigem Rock. Es fällt allerdings auf, dass sich bei ´Mr. Noman´ und ´Lady Of The River´ zumindest am Anfang der Songs ein paar balladeske...

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