RH #309Titelstory

KATATONIA

Besser spät als nie

KATATONIA

Unglaublich: Bereits seit 1991 treiben die Schweden KATATONIA, einst als humorlose Härtner mit einem Bein im Death Metal und dem anderen im Doom, ihr Unwesen, und trotzdem nimmt man sie nach wie vor als „junge“ Band wahr. Woran das liegt? An offenen Herzen und einem wachen Verstand!

„Dead End Kings“, KATATONIA-Album Nummer neun und im Hochsommer erschienen, lässt die eigenen Wurzeln nach wie vor erkennen, wildert aber auch hemmungslos im New Artrock, einer Musik, für die die mit einer ähnlichen Vita behafteten Opeth mittlerweile genauso stehen wie Genre-Erneuerer wie Tool und Porcupine Tree. Aufdringlich ist der Elf-Tracker dabei keineswegs; hat man sich einmal eingehört, offenbaren aber mindestens zwei Drittel der Platte höchstes Hit-Potenzial. Die beinahe logische Konsequenz: „Dead End Kings“ kletterte in den deutschen Charts auf Platz 21 - das mit Abstand beste Ergebnis, das die Skandinavier bisher erreicht haben.

»Ob wir es mit dieser Platzierung doch noch auf den Rockstar-Olymp geschafft haben? Na klar - und besser spät als nie«, lacht Gitarrist Anders Nyström (37). »Ohne Quatsch: Das Chart-Ergebnis ist eine schöne Bestätigung in unserer digitalen Zeit, in der Downloads sehr gerne illegal getätigt werden. Die Leute kaufen nach wie vor unsere CDs, wir setzen sogar mehr ab denn je, und die Hallen, in denen wir spielen, werden immer geräumiger. Die meisten sind sogar doppelt so groß wie die der letzten Tour. Danke, Deutschland!«

Was war die seltsamste Reaktion, die ihr auf...

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