RH #309Krach von der Basis

HELLCANNON

Nur der Stärkste überlebt

HELLCANNON

Die Amis HELLCANNON haben mit „Infected With Violence“ ein brutales, aber musikalisches und zeitloses Thrash-Album veröffentlicht. Wir befragten Gitarrist Kevin zu Band, Songs und Sound.

Kevin, bitte beschreibe HELLCANNON in zwei Sätzen.

»Schnell, heavy und evil. Metal.«

Ihr seid eindeutig im Thrash verwurzelt, verarbeitet aber auch Heavy- und Death-Metal-Elemente. Wer sind eure größten Einflüsse?

»Wir nehmen viele Einflüsse aus verschiedenen Genres auf. Natürlich stehen wir auf Death und alte Sepultura, aber wir sind auch von einigen neueren Bands beeinflusst, etwa Obscura, Pig Destroyer und Watain. Wir wollten nie in nur einem Genre unterwegs sein.«

Ihr hebt euch von vielen anderen aktuellen Thrash-Bands dadurch ab, dass ihr einfach gut spielen könnt und auf eine kräftige Produktion setzt. Was haltet ihr von Bands, die bewusst schlecht spielen und produzieren?

»Das ist auch cool. Bei den Songs, die ich schreibe, muss aber alles sehr tight und auf den Punkt sein. Alles andere würde nicht gut klingen. Aber jeder hat seinen eigenen Stil.«

Was war euer Wunschsound bei der Produktion?

»Wir hatten nicht wirklich eigene Ideen, als wir ins Studio gegangen sind. Unser Tontechniker Mike Hatalak hat sich dann mit uns zusammengesetzt und gemeint, er hätte für uns gerne einen modernen „Ride The Lightning“-Sound. Wir mochten diese Idee. Wir versuchen nicht, eine Old-School-Band zu sein, und haben kein Problem mit dem Begriff „modern“.«

Wie kommt es, dass wir Europäer zwei Jahre...

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