RH #309Krach von der Basis

INNER SANCTVM

Clever & smart

INNER SANCTVM

Wie man ursprünglichen Thrash-, Death- und Black Metal vermischt, ohne rückständig oder angestaubt zu klingen, demonstrieren INNER SANCTVM aus Uruguay auf ihrem zweiten Longplayer „Christi Testamenta“.

Bereits 1994 erschien mit „Frozen Souls“ das Debütwerk dieser Truppe, die sich jedoch einige Jahre später auflöste und erst 2009 reaktiviert wurde.

»„Frozen Souls“ war das Maximum, das die Band 1994 zu leisten im Stande war«, blickt Gitarrist Heber Hammer zurück. »Es ist eine Sammlung guter Black-Thrash-Songs. Man darf nicht vergessen: 1994 war Death Metal das Ding der Stunde, und alle versuchten, wie Cannibal Corpse oder Deicide zu klingen. Viele Leute fanden unseren Sound damals altmodisch und nicht brutal genug. Komischerweise finden ´ne Menge Leute unseren Sound heute, fast 20 Jahre später, auf einmal innovativ. Das muss ich wohl nicht verstehen.«

Als ihr euch vor drei Jahren reformiert habt, habt ihr euch für den in Europa lebenden Chilenen Anton Reisenegger (u.a. Criminal, Lock Up) als Frontmann entschieden. Warum?

»Wir respektieren und kennen ihn schon viele Jahre und teilen die gleichen musikalischen Visionen. Außerdem bin ich der Einzige von uns, der noch in Südamerika wohnt. Die anderen Jungs wohnen mittlerweile in Spanien, Italien und Schweden. Vielleicht erleichtert es uns das ja, mal Auftritte in Europa zu kriegen.«

Was genau ist das „Testament Christi“?

»Da dies unser zweiter Longplayer ist, basiert alles auf dem Konzept der Dualität. Es gibt zu viele...

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