RH #309Interview

AFTER OBLIVION

Voller Leben

AFTER OBLIVION

Mit Spielwitz und Hingabe zelebrieren AFTER OBLIVION auf ihrem Debüt „Stamina“ eine fast vergessene Form des technischen Death/Thrash. Gitarrist Adnan rekapituliert den bisherigen Werdegang des Quintetts aus Bosnien-Herzegowina und die Metalszene seiner Heimat.

Welche lokalen Bands haben dich mit dem Metal-Virus infiziert?

»Schon zu Kriegszeiten gab es eine lokale Thrashcore-Band namens Ludila (dt: „Wahnsinn“), dazu die Old-School-Deather Parricide und einige weitere. Es waren Kids, die der Realität des Krieges entflohen und in ihren Kellern große Träume und Hoffnungen erschufen. Das war sehr inspirierend.«

Wie ist es heute um die Szene in Bosnien-Herzegowina bestellt?

»Unsere Heimatstadt Tuzla hat diesbezüglich immer gut dagestanden, hauptsächlich im Death- und Thrash Metal. Aber es gibt über unser kleines Land verteilt viele talentierte Bands und Musiker. Checkt Toxicdeath, Silent Kingdom, Festival Of Mutilation, Forensic Clinic und Agonize. Ich habe ein Zine herausgegeben, nach sieben Ausgaben sind wir mit Hidden Throne auch auf Online umgestiegen. Aber das hat sich dann nicht mehr lange gehalten, weil uns einfach die Zeit fehlte, etwas qualitativ Hochwertiges auf die Beine zu stellen. Jetzt gibt es keine Printmagazine mehr, aber dafür mit Beyond The Sun Records ein kleines Label mit Distro und einige Online-Zines. Zuletzt kamen einige moderner ausgerichtete Bands hoch, aber extremer Metal dominiert immer noch.«

Kennst du das Konzeptalbum „Dead Winter Dead“ von...

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