RH #309Interview

GOLD

Sie spielte Cello

GOLD

„Des Teufels Blut“ ist gar nicht so böse. Zumindest nicht, wenn ein Gitarrist The Devil´s Blood verlässt. Bei seiner neuen Band GOLD verbrät Gitarrist Thomas Sciarone zwar auch jede Menge Seventies-Einflüsse und überlässt die Vocals einer Frau, aber damit hat es sich auch schon mit den Gemeinsamkeiten mit seiner Ex-Band.

Kaum verbreitete sich im Internet die Nachricht, dass in Thomas´ neuer Band GOLD mit Milena Eva ebenfalls eine Frau am Mikro steht, fanden sich auch unmittelbar ein paar Großmäuler, die das Ganze mit „Noch so eine lächerliche Scheiß-Female-fronted-Okkult-Rock-Truppe, die wohl wieder ohne Ende gehypt wird!“ und ähnlichen Weisheiten kommentierten - selbstredend, ohne auch nur einen einzigen Ton gehört zu haben.

»Wir sind keine spirituelle Band - egal, wie man spirituell interpretiert. Aber ich kann das nachvollziehen, weil es im Moment halt wirklich sehr viele Okkult-Rock-Bands mit Sängerin gibt. Wir fühlen uns allerdings definitiv nicht als Teil dieser Szene«, zeigt Thomas Verständnis für das typische Netzgesabbel.

„Das Album beschäftigt sich mit Instabilität und der Angst vor den Dingen, die kommen werden. Aber „Interbellum“ bietet auch einen Funken Liebe und Hoffnung und versucht, dem Leben in diesen modernen Zeiten einen Sinn zu geben“, heißt es im Infotext zum Debütalbum, was nach einer ziemlich gegensätzlichen Philosophie zu der von The Devil´s Blood klingt.

»Ja, aber ich kann mir auch vorstellen, dass Selim (The-Devil´s-Blood-Gitarrist - ah) versuchen...

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