RH #309Interview

FRAGMENTS OF UNBECOMING

Auf dem Highway ist die Hölle los

FRAGMENTS OF UNBECOMING

Ihr Faible für rassige Hymnen im Nordland-Stil haben FRAGMENTS OF UNBECOMING nicht ad acta gelegt. Das wäre auch ein Wunder gewesen, denn die Süddeutschen haben am zeitlos genialen Schweden-Sound der neunziger Jahre definitiv einen Narren gefressen. So ist „The Art Of Coming Apart“ mit seiner wohldosierten Balance aus Nostalgie und Moderne vermutlich das wichtigste Album in der Karriere der Band. Mit Biss und Leidenschaft macht die Truppe die Schmerzen über das Verschwinden einer der größten Epochen der Musikgeschichte erträglich.

Was länge währt, wird gut - diese Devise trifft auch auf FRAGMENTS OF UNBECOMING zu. Satte drei Jahre hat man sich seit dem Zungenbrecher „The Everhaunting Past: Chapter IV -  A Splendid Retrospection“ Zeit gelassen.

»Wir haben lange daran gewerkelt, allerdings nicht konstant«, verkündet Bassist Christopher Körtgen, der seit 2009 zum Line-up der Band gehört. »Von den ersten Aufnahmen bis zum letztendlichen Release verging knapp ein Jahr. Es steckt viel Schweiß und Herzblut in den Songs.«

Ihre Vernarrtheit in den Klangkosmos, den man gemeinhin mit Schweden in Verbindung bringt, scheint um eine weitere Nuance perfektioniert worden zu sein. Aber wie ist diese Faszination zu greifen?

»Die Schweden haben es einfach drauf, Riffs zu schreiben, die einerseits hart und brutal, auf der anderen Seite aber auch melodiös sind. Es gibt in dieser Richtung so viele Bands, deren Alben man immer und immer wieder hören kann, ohne dass sie langweilig werden. Manchmal...

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