RH #309From the Underground

DARK AT DAWN

Und es muss knallen

DARK AT DAWN

In der schwermetallischen Trockenperiode Mitte der neunziger Jahre stach eine deutsche Band klar hervor: DARK AT DAWN aus dem Harz hielten mit ihrem klassischen, aber dennoch vollkommen eigenständigen Metal die hiesige Szene zusammen mit ein paar anderen Unentwegten am Leben. Vor allem die erste Scheibe „Baneful Skies“ ist eine wahre Perle, die leider in dieser unglücklichen Zeit veröffentlicht wurde. Sänger Thorsten „Buddy“ Kohlrausch ist auf jeden Fall schon wieder Feuer und Flamme.

Buddy, wie kam es zu dieser überraschenden Wiedervereinigung?

»Nachdem wir auf dem 50. Geburtstag eines Kumpels nach langer Zeit mal wieder fast komplett zusammengekommen waren und dort auch noch zu Ehren des Jubilars den einen oder anderen Songs zum Besten gaben, haben wir wohl alle gemerkt, dass es an der Zeit ist, ein neues Kapitel mit DARK AT DAWN aufzuschlagen. Es hat einfach so viel Spaß gemacht und spontan gepasst, dass uns gar nichts anderes übrig blieb. Dass dann auch noch unser Gitarrist Matze, der an der Party nicht teilgenommen hatte, auf unsere Frage nach einer Reunion euphorisch positiv reagierte, war das i-Tüpfelchen.«

Es gibt eine neue EP, ihr wart auf Tour mit W.A.S.P. - man könnte meinen, ihr wollt es noch mal wissen.

»Das Beste ist: Es ist tatsächlich so. Wir sind alle sehr motiviert, noch mal alles zu geben. Speziell live waren wir ja nie wirklich präsent, was sicherlich auch ein Grund war, dass damals nichts so richtig funktionierte. Das ändern wir gerade grundlegend. Die...

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.