RH #308Krach von der Basis

EIS

Durch Sturm und Granit

EÏS

Mit „Wetterkreuz“ legen EÏS ein vor Kälte und Nostalgie strotzendes Werk vor. Nach Querelen mit dem alten Bandnamen Geist, den man ablegen musste, und dem Ausstieg von gleich drei Musikern liegen nicht unbedingt ruhige Zeiten hinter der Gruppe. Wir unterhielten uns mit Bassist Alboin, der mit der neuen Scheibe auch sein Debüt als Sänger hinlegte.

Würdest du im Nachhinein den Zwang, euch umzubenennen, als Wink des Schicksals bezeichnen? Immerhin ist „Wetterkreuz“ ja sowohl musikalisch als auch personell Zäsur und Neuanfang in einem, oder?

»Das ist es in vielen Dingen sicherlich, ja. Aber die Umbenennung ist mittlerweile schon zweieinhalb Jahre her, die personellen Veränderungen ein Jahr, und deren Einfluss auf das Album sind nicht immer so ganz direkt, wie es scheint. Deshalb ist es auch kein Schicksal, dass „Wetterkreuz“ so klingt, wie es klingt, sondern eine recht bewusste Entscheidung. Wie alle unsere Alben ist auch dieses vierte ein Produkt seiner Zeit, mit allem, was dazugehört – nicht nur bandinternen Erlebnissen.«

Eine Menge nostalgische Gefühle für den Sound und die Zeit der neunziger Jahre überkommen mich, wenn „Wetterkreuz“ erklingt. Trauerst du dieser Zeit nach, und ist das neue Album auch gewissermaßen ein Statement?

»Ja. Und ja. Ich bin hoffnungslos nostalgisch, allgemein in jeder und speziell in musikalischer Hinsicht. Das ist eine für mich unbeschreiblich magische Zeit gewesen, in der ich Musik kennengelernt habe, die noch heute der Maßstab ist, an dem ich...

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