RH #308Krach von der Basis

KAOTIK

Altmodisch und relevant

KAOTIK

Ihr steht auf technisch beschlagene Musiker, die trotz ihres Könnens nicht alles zufrickeln, sondern stattdessen auf schlichten, rohen Death Metal setzen und ihre Kunststückchen nur bei den Soli aufblitzen lassen? Dann seid ihr bei den Kanadiern KAOTIK richtig, deren Debüt-Longplayer „Starving Death“ an alte Pestilence oder alte Death erinnert und jetzt auch in Europa veröffentlicht wurde.

Der Legende nach haben sich die Bandmitglieder auf einem Helloween/Gamma-Ray-Konzert in Québec gefunden. Rein musikalisch eine etwas abwegige Veranstaltung für fünf Todesmetaller.

»Die Geschichte stimmt aber«, versichert Basser Alexis Goulet Bouchard. »Das war im September 2008. Wir stammen alle aus der gleichen Stadt, kannten uns untereinander aber zu dem Zeitpunkt noch nicht. Bei dieser Show kreuzten sich dann erstmals unsere Wege. Neben Thrash- und Death Metal stehen wir eigentlich alle durchaus auch auf europäischen Metal wie eben von Gamma Ray, Helloween oder auch Stratovarius. Allerdings ist der Einfluss dieser Bands auf unser Songwriting eher unbedeutend.«

Nur ein Jahr nach ihrer Gründung veröffentlichten KAOTIK bereits eine EP namens „New Born Khaos“, die allerdings deutlich mehr nach Thrash Metal klingt als „Starving Death“.

»Korrekt. Damals waren wir noch schwer auf dem Thrash-Trip und hatten die Vorzüge des groovigen Death Metal noch nicht für uns entdeckt. Die Scheibe ist okay, aber keinesfalls repräsentativ für unseren heutigen Sound.«

Von besagter EP habt ihr angeblich eh...

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