RH #307Krach von der Basis

MURDER CONSTRUCT

A.C.A.B.

MURDER CONSTRUCT

Mit „Results“ legen die Kalifornier MURDER CONSTRUCT eine der heftigsten Scheiben des Jahres vor. Kein Wunder, zockten die Mitglieder der Band doch bereits in illustren Kapellen wie Impaled, Phobia und Cattle Decapitation. Klampfer Leon del Müerte stand Rede und Antwort.

Eure erste EP fand ich schon stark, aber „Results“ ist wirklich ein Brett geworden. So intensiv und zerstörerisch, ich vermute, die Stimmung während der Aufnahmen war nicht sonderlich rosig.

»Ganz richtig. Ich war sogar ziemlich angepisst, weil es zu der Zeit einige sehr ernste Probleme gab und ich mit Polizei und Gesetz aneinandergeraten bin. Da ist man frustriert, und die Musik war ein gutes Mittel, meine Aggressionen rauszulassen. Ich hatte die Wahl, auf die Straße zu gehen und einen Bullen zu verprügeln oder ein Album zu machen.«

Seid ihr eine Gang, die schon öfter mit dem Gesetz in Konflikt geraten ist, oder wie lief das bei MURDER CONSTRUCT ab?

»Ich bin schon lange in der Szene unterwegs. Ich begann bei Impaled, merkte aber, dass meine Songs zu simpel und rau für sie waren. Bei Exhumed stieg ich einige Male ein und aus und hatte zwischendurch immer etwas Luft für eigenes Material. San Francisco ging mir auf den Sack und brachte mir kein Glück, also zog ich nach Los Angeles. Gemeinsam mit Danny gründete ich Intronaut und Phobia. Nachdem auch diese Episode beendet war, begann die Arbeit an MURDER CONSTRUCT. Es ist nun ein Sammelbecken für Musiker, die hier die musikalischen Ideen ausleben können, die in...

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