RH #307Kolumne

Hyypiä! Hyypiä!
(ein Nachrufsong auf Nightwish)

Erste Strophe:
Als Tarja und ihr Ego aus dem Fenster guckten
Mussten sie sich spontan erbrechen
Im tiefen Schnee nackte Männer zuckten
Voll mit Wodka, und das sollte sich rächen
Sie schrien „Kippis, Ficki, Heyheyhey!“ 
Vom Scheitel bis zur Sohle erfroren
Tarja flüchtete over the hills and far away
Der Hauptgewinn für gedemütigte Ohren

Bridge:
Wie kann man eine Frau dazu bringen
Ihr Talent für Plastik zu vergeuden?
Wieso müssen Frauen Kitschtexte singen
Bis sich die Ohren häuten?

Refrain:
Wir rufen: Hyypiä! Hyypiä!
Spielte Fußball in der Nähe von Kölle
Salmiaki Kippes Norz Norz Norz 
Das sind Geräusche aus der Hölle

Zweite Strophe:
Nightwish-Verursacher Tuomas dachte:
„Das ist noch längst nicht das Ende.
Ich such mir ein Leben lang Sängerinnen,
und schleime Lieder bis zur Rente.“
Er fand Anette Olzon, da hatte er Schwein 
Und errang bei Frank Albrecht den Sieg 
Aber nicht bei Götz und bei Himmelstein
Die zwei erklärten Finnland den Krieg

Refrain:
Wir rufen: Hyypiä! Hyypiä!
Spielte Fußball in der Nähe von Kölle
Humppatääovinen Kokin Roolissa
Das sind Geräusche aus der Hölle

Dritte Strophe: 
Als Anette heimkehrte zur Olzonbande
Sprang Tuomas zu Floor in den Camper
Was für Verschleiß, was für eine Schande
Ein ehrloser Sängerinnen-Tramper
Nach Jansen kam Blümchen, danach Frau Merkel 
Monogamie ist nur die zweitwichtigste Tugend
Und Angela Merkel reimt sich auf Ferkel 
Ganz entsetzt war die Nightwishjugend

Bridge:
Die CDU bekam einst 40 Prozent
Doch niemand hatte die Schwarzen gewählt
Nightwish verkaufen eine Million Platten
Doch es gibt keinen, dem dieser Quark gefällt

Refrain:
Wir rufen: Hyypiä! Hyypiä!
Spielte Fußball in der Nähe von Kölle
Bald hat der Holopainen alle Hupfdohlen durch
Und schmort in der Schlagermetal-Hölle

(Music: The Hollepeinens / Lyrics: ein dichter Dichter)

 

PS: Wie vor zwei Monaten an dieser Stelle versprochen, kommt nun die verstrahlteste fiktive Lesergeschichte über einen verschollenen Musiker (der Urheber der Story, Stephan Götz, erhält einen kleinen CD-Präsentkorb):

„Kurz vorm Headlinerauftritt bei den „Monsters Of Rock“ seilt sich AC/DC-Frontröhre Brian Johnson ab, da sein Rolls Royce Phantom durch die Abgasuntersuchung des TÜV gefallen ist (15kg CO2/km) und er sich den Sachverständigen persönlich vorknöpfen will. Dieser ist aber zufällig mein Kumpel Edi, seines Zeichens Bandleader der Underground- bzw. Underwater-Ein-Mann-Band „Vorne und Achtern anblasen! Jawoll, Herr Kaleun!“. Edi zockt U-Boot-Metal und sucht noch einen Mann fürs Sonar-Ortungsgerät. Johnson, angetan von dem „crazy Echolot-shit“, geht noch am selben Tag an Bord und somit auf Tour. Nach sechs Tagen völlig erfolgloser Feindfahrt („no chicks at all“) saufen sie am Tag des Headliner-Gigs in der Meerenge von Gibraltar aus ungeklärten Gründen ab. Gerüchten zufolge soll Bruce Dickinson während eines Bass-Solos von Steve Harris - Maiden hatten den Headliner-Posten von AC/DC übernommen - in eine Spitfire gestiegen sein und den „fuckin´ Kraut and bitchin´ Echolot-Johnson“ versenkt haben. Edi und Brian konnten an Land schwimmen. Während Edi seine Musikerkarriere an den Nagel gehängt hat, arbeitet Brian Johnson nun beim TÜV.“