RH #307Interview

DARKENED NOCTURN SLAUGHTERCULT

Böse Sachen

DARKENED NOCTURN SLAUGHTERCULT

Seit Jahren stehen DARKENED NOCTURN SLAUGHTERCULT zwischen Underground-Erfolg und Einzug in die Black-Metal-Champions-League. In dieser Grauzone fühlen sich die Westdeutschen am wohlsten, auch wenn das am 21. Dezember erscheinende neue Werk „Necrovision“ geradezu nach höheren Weihen schreit.

Album Nummer sechs frisst sich ein kleines bisschen schneller in den Schädel als die Vorgänger, richtet dort aber ebenso viel Unheil an. Denn natürlich ist auch „Necrovision“ für einen Rundumschlag aus dem gängigen Black-Metal-Vokabular prädestiniert: Grimmig, garstig, roh, rabiat und mächtig frostig drücken die neuen Tracks bei einer Vorabhörprobe aus der P.A.

»Leider sind nicht alle Songs komplett fertig«, erklärt Frontfrau Onielar und macht einen mit ihrer knielangen Haarmähne mal wieder mächtig neidisch. »Was du hören konntest, gibt aber die ungefähre Richtung vor. Manches ist sehr straight, manches eher ungewohnt. Ich glaube auch, dass das Album insgesamt eingängiger ist. Es ist schließlich Black Metal. Muss der nicht eingängig sein (lacht)?«

Da kann man gleich wieder ´ne Grundsatzdiskussion vom Zaun brechen, was sich heutzutage eigentlich noch Black Metal nennen sollte. Die Slaughtercults stecken jedenfalls nach wie vor in der alten Norwegenschule, woran sich laut Onielar »auch nichts ändern wird. Ich könnte es unseren Plattenkäufern nicht zumuten, plötzlich einen gänzlich anderen Sound zu bekommen. Ich bin viel zu sehr Fan, um zu vergessen, wie sehr man sich vor den Kopf gestoßen...

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