RH #307From the Underground

GATE 6

Deus ex machina

GATE 6

Drei alte Hasen der niederländischen Prog-Szene, u.a. mit Marathon, Symmetry und Harrow bekannt geworden, gründen mit GATE 6 eine neue Band. Ungewöhnlich ist dabei die formidable Klasse des Debüts, das sich qualitativ kaum hinter den CDs der genialen deutschen Vorzeige-Progger Subsignal zu verstecken braucht. Erik Masselink, der Mann mit der einzigartig melancholischen Stimme, sowie Gitarrist Tony ten Wolde mussten daher schleunigst zum Rapport antreten.

Erik, was passierte nach dem Symmetry-Split?

Erik: »Nachdem meine letzte Band Geschichte war, dachte ich, meine musikalische Karriere sei vorbei. Ich hatte ein paar Angebote von lokalen Coverbands, aber das habe ich schon jahrelang vor Symmetry gemacht, weshalb ich diese Angebote ablehnte. Nach ungefähr einem Jahr des musikalischen Nichtstuns bekam ich einen Telefonanruf von Tony.«

Und wie kamst du zum Rest der Musiker?

Erik: »Mein Ex-Bandkumpan aus Symmetry-Tagen, Erik de Boer, der einer der beiden Gitarristen auf unserem letzten Album „A Soul´s Roadmap“ war, brachte den Stein ins Rollen. Erik und Tony sind seit Jahren befreundet, und er brachte meinen Namen ins Spiel. Eines Abends rief Tony an und fragte mich, ob ich Interesse an einem Projekt habe, an dem Jan (Koster; keys) und er gerade arbeiteten. Zu der Zeit hatte er zehn Songs in verschiedenen Demostadien fertig. Ich glaube, viel von dem Material haben wir für „God Machines“ nicht genutzt. Das meiste wurde komponiert, nachdem ich in die Band kam.«

Tony, meinst du,...

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