RH #306Titelstory

ABRAMIS BRAMA

Alles so schön bunt hier

ABRAMIS BRAMA

Interview mit Sänger Uffe Torkelsson

Uffe, fast jeder, mit dem ich im Rahmen dieser Story gesprochen habe, empfiehlt ABRAMIS BRAMA, sobald es darum geht, welche Bands der schwedischen Vintage-Rock-Szene man kennen sollte. Fühlt ihr euch geehrt?

»Ja, klar. Aber ich fühle mich auch geehrt, einer der Kerle zu sein, die das Publikum dazu bringen, ordentlich zu bangen.«

Von den im Rahmen dieser Story vorgestellten Bands seid ihr sicherlich die vielseitigste. Welche Einflüsse verarbeitet ihr in eurem Sound?

»Zunächst muss ich sagen, dass man guter oder großartiger Musik nicht unbedingt ein Label aufdrücken kann. Wenn dir ein Song farbige Grooves durchs Rückenmark jagt oder dich dazu bringt, nicht damit aufhören zu können, mit dem Fuß im Takt zu wippen, dann hast du einen guten Song oder gute Musik. Aber das war sicherlich nicht die Frage. Ein großer Einfluss für uns sind die bluesigen Hardrock-Bands der Siebziger wie Cream, Mountain und Black Sabbath, gemischt mit frühen schwedischen Bands wie Pugh, Michael Ramel, November und Kebnekajse.«

Warum habt ihr euch dazu entschieden, auf Schwedisch und nicht dem eher üblichen Englisch zu singen?

»Wir wollten es einfach nicht so wie jede andere Band machen, und es gibt uns einen einzigartigen Touch - sowohl die Musik als auch die Texte betreffend.«

Warum ist die Musik der Sechziger und Siebziger so viel interessanter als die Musik späterer Jahrzehnte?

»Ich denke, sie ist elementarer, und meiner Meinung nach hatte sie ein cooleres,...

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.