RH #306Interview

POSTMORTEM

Riffmeisters Rückkehr

POSTMORTEM

Deutschlands tollste Todes-Thrash-Schmiede POSTMORTEM wuchtet am 16. November ihre neue Schlachtplatte „Bloodground Messiah“ in die Abspielgeräte aller geschmackssicheren Extrem-Metaller. Wir ließen uns von dem Machtwerk schon mal die Ohren durchspülen.

Steter Tropfen höhlt den Stein. POSTMORTEM ziehen ihren Old-School-Stiefel seit über 20 Jahren durch. Abseits von kurzlebigen modernen Szenetrends, aber ebenso unbeeindruckt von der grassierenden „Alles nach dem ersten Death-Album ist Sellout“-Attitüde diverser Nachwuchsrüpel hämmern die Berliner mit stoischer Penetranz einen Volltreffer nach dem anderen raus und stehen inzwischen europaweit in vorderster Front.

Vor der versammelten Journaille dröhnt „Bloodground Messiah“ bei der Listening-Session in den Kreuzberger „Daily Hero“-Studios aus den Boxen und sorgt für begeisterte Gesichter. Zusätzliche Motivation durch das Reichen diverser Freigetränke aus der Kultkneipe Brutz & Brakel wäre gar nicht nötig gewesen. Aber so bricht zumindest schnell das Eis zwischen den Beteiligten, die bei ähnlichen Events ja meist verschüchtert auf ihre Notizblöcke blicken (Medienmenschen) bzw. nervös in der Gegend rumstehen (Bands). Mit massig Druck auf dem Kessel ballern die zehn neuen Abrissbirnen mal direkt auf die Zwölf, mal grooven sie dir in bösem Midtempo den Hintern weg. Brüllhals Putz, der erneut für das schick-böse Artwork verantwortlich zeichnet, ist mit seinem kaputt-derben Organ trotz einiger cooler Querverweise gen Obituarys John...

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