RH #306Interview

EVOCATION

Raubtier an Bord

EVOCATION

Das vierte Album der 2005 wiederbelebten Schwedentod-Veteranen polarisiert: nicht wegen seiner Qualität, sondern seiner neu justierten stilistischen Auslegung. Gitarrist Marko Palmén steht als stolzer Vater zu „Illusions Of Grandeur“, ohne um den heißen Brei zu quatschen.

Marko, EVOCATION sind von der Old School aufs College versetzt worden. War das ein bewusster Schritt oder ein natürlicher Wachstumsprozess?

»Beides. Bevor wir uns ans Komponieren machten, hatten wir lange Gespräche darüber, was für jeden von uns die Essenz von EVOCATION ist und was wir am Death Metal lieben. Wir fühlten, dass wir Veränderungen brauchten, um das hohe Energielevel zu halten, das die Band immer ausgezeichnet hat. Danach fällten wir einige Entscheidungen. Darunter die, dass Grind- oder Blastbeats für uns eben nicht diese Essenz verkörpern. Diese Elemente addierten unserem Sound nie eine neue Dimension hinzu, also entschieden wir, sie für das neue Album wegzulassen. Allerdings wurde es nach einer Zeit zu einer Herausforderung, die melodischen Elemente mit der für Death Metal nötigen Brutalität auszubalancieren. Unsere Lösung dafür waren mehr schnelle 2-Beats und Doublebass-Kickbeats.«

Teile des Albums standen schon vor der Tour mit Amon Amarth. Welchen Einfluss hatte diese Konstellation auf das restliche Material?

»Ungefähr die Hälfte war vorher fertig, der Rest entstand danach. Der Schreibprozess zog sich bis in den März 2012, die letzten Puzzlesteine wurden kurz vor dem Beginn der Studiozeit...

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