RH #306Interview

SKUNK ANANSIE

Haarige Zeiten

SKUNK ANANSIE

Manche Neunziger-Jahre-Gestalten hätten auf ihre Rückkehr ruhig verzichten können (Limp Bizkit, H-Blockx, Dr. Alban). Die BritInnen SKUNK ANANSIE werden jedoch seit ihrer Reunion immer besser. Neuester Beweis: das famose „Black Traffic“.

Das zweite Werk nach der zwischenzeitlichen Auflösung erinnert streckenweise an die Rotzigkeit der allerersten SKUNK ANANSIE-EPs und des unschlagbaren Debüt-Longplayers „Paranoid And Sunburnt“.

»Das freut mich«, strahlt Wunderstimme Skin und lässt einen aufgrund ihres Zahnpastawerbungslächelns mal wieder ganz neidisch werden. Die Mittvierzigerin - und nein, man sieht es ihr nach wie vor nicht an - sitzt mit Gitarrist Ace in einem schicken Berliner Hotel und versprüht gute Laune.

Skin: »Viele Stücke knallen dir direkt ins Gesicht. Wir waren vor unserem letzten Album „Wonderlustre“ nicht auf Tour, daher fehlte der Platte dieses Element weitgehend. 90 Prozent der Songs, die wir für „Black Traffic“ geschrieben haben, klingen hingegen total Hardcore. Balladen gibt´s fast keine. Wir sind jetzt eher (sie fletscht die Zähne und schreit:) aaaaaarrggggghhhh!«

Dennoch habt ihr eine schon fast beängstigende Ohrwurmdichte. Speziell das Qualitätsniveau der ersten „Black Traffic“-Hälfte kriegen andere Acts nicht mal auf ´ner Greatest-Hits-Kopplung hin.

Ace: »Danke. Wir haben uns echt Mühe gegeben. Vor allem war uns wichtig, dass jeder Track eine eigene Identität hat.«

Skin: »Wir sind halt nicht Oasis, wo sich alles gleich anhört. Deshalb ist Noel auch...

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