RH #305Interview

TREMONTI

Das Leben ist kurz

TREMONTI

Fans und Kenner wissen schon lange, dass in Creed- und Alter-Bridge-Gitarrist Mark Tremonti ein beinharter Metaller schlummert. Für sein erstes Soloalbum „All I Was“ kramte Mark nun endlich all die harten Riffs hervor, die bei seinen Hauptbands keine Verwendung fanden, verliert durch den Einsatz von radiotauglichen Arrangements aber auch seine Zielgruppe nicht aus den Augen.

Mark, man hat dich bisher in erster Linie als erstklassigen Gitarristen wahrgenommen. Mich hat es ziemlich erstaunt, dass du auch so ein guter Sänger bist. Warum hast du dich nicht schon früher am Gesang versucht?

»Ich hatte immer das Gefühl, dass meine Songideen nicht ihr volles Potenzial ausschöpfen können, wenn sie nicht von jemandem gesungen werden, der besser singen kann als ich. Nach all diesen Jahren des Songwritings bin ich mit meiner Stimme aber immer besser geworden und kann sie nun selbstbewusster einsetzen.«

Auch live ist es sicher eine Umstellung, als Sänger plötzlich im Fokus der Aufmerksamkeit zu stehen.

»Ja, allerdings spiele ich schon so lange auf Bühnen, dass ich mich dort wohl fühle. Der Schritt vom Bühnenrand in die Mitte war deshalb kein großer für mich. Ich musste nur herausfinden, wie ich mit meinem Gitarren-Rack klarkomme, wenn es nicht direkt hinter mir steht. Ich habe jetzt links und rechts vom Schlagzeug zwei Amps, und die Publikumsreaktionen waren bisher fantastisch, was es mir natürlich leichter macht.«

„All I Was“ ist zwar das härteste Album, das du jemals gemacht hast,...

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