RH #305From the Underground

HEART OF CYGNUS

Der König ist tot

HEART OF CYGNUS

Fast drei Jahre hat es gedauert, bis die ersten drei exzellenten HEART OF CYGNUS-Alben einen Nachfolger spendiert bekamen. Schreibblockade? Kreativitätsstau? Mitnichten, denn „The Voyage Of Jonas“ ist erneut eine fabelhafte Prog-Wundertüte geworden, die niemanden, der die Band seit dem Debüt „Utopia“ kennt, enttäuschen wird. Das Wort hat Multi-Instrumentalist Jeff Lane, der zu Beginn die Geschehnisse der letzten Zeit kurz Revue passieren lässt.

Jeff, als wir das letzte Mal miteinander sprachen, hattet ihr gerade euer Erstlingswerk „Utopia“ veröffentlicht.

»Genau, und vor allem dank des Reviews im Rock Hard erhielten wir großartige Reaktionen aus Europa, vor allem natürlich aus Deutschland. Seitdem haben wir Tausende von CDs verkauft, und wir hatten im Jahr 2010 die einmalige Chance, auf dem „Keep It True“-Festival zu spielen.«

Tausende von CDs? Und da denkt man immer, die Verkäufe seien rückläufig...

»Ich kann nur sagen, dass es stimmt - wir haben Tausende von CDs verkauft. Das Haus auf einer einsamen Insel muss allerdings noch warten (lacht).«

Ein Jahr, bevor ihr auf dem KIT gespielt habt, erschienen mit „Over Mountain, Under Hill“ und „Tales From Outer Space!“ sogar zwei Alben.

»Ja, zu der Zeit floss es nur so aus uns heraus. Ich finde es außerdem einfacher, individuelle, für sich stehende Songs zu schreiben als Stücke, die zu einem größeren Konzept gehören. Nach  adem „Over Mountain...“ fertig war, schrieb ich den Nachfolger in nur wenigen Monaten. Ich glaube, manchmal...

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