RH #304Krach von der Basis

SWALLOWED

FINNLAND-SPECIAL: »Etwas Cash verdienen«

SWALLOWED

Interview mit SWALLOWED-Drummer Ville Kojonen

Hi Ville, habt ihr mit dem Covern von Nihilist und Autopsy eure wichtigsten Einflüsse abgedeckt?

»Wir hatten nicht genug eigene Stücke und fanden das bei den Demos legitim. Wir sind zwar erst 21, aber wir kennen wesentlich mehr alte als neue Bands. Eine Neuauflage wäre möglich, aber einen Bootleg fände ich cooler.«

Welche klassischen einheimischen Bands sind SWALLOWED zudem wichtig?

»Demilich, Abhorrence, Beherit.«

Warum haben so viele finnische Bands damals abrupt dem Death Metal entsagt?

»Die drastischen Wetterzyklen hier färben sich auf die Mentalität ab. Außerdem waren die Neunziger wirtschaftlich mies verglichen mit Schweden. Finnische Bands hatten weniger Label-Unterstützung und wollten mit dem Auswimpen vielleicht etwas Cash verdienen.«

Was können wir von eurem Debüt „Lunartearrial“ erwarten?

»Der Titel ist eine Hommage an „Drawing Down The Moon“. Wir arbeiten gerade am letzten Song ´Liberation´ - oder ´Liberation Rejected´ - über die Einheit der vier Elemente. Leider hat uns der Basser gerade gen Thailand verlassen. Meine langen neuen Riffs sind von Disembowelment beeinflusst, dazu spielt Sami eher Black-Sabbath-Riffs und Heavy Doom. Er bekommt jetzt einen Sunn-Amp. Dieser Drone-artige Gitarrenklang wird die ganze Rhythmik drastisch verändern. Aber wir haben auch schnelle Parts und spielen keinen Depressive- oder Funeral Doom. Diese Bands sind nicht gut.« (btj)

 

www.blackphlegm.com

 

DISKOGRAFIE

Putrefaction...

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