RH #304Krach von der Basis

DEATHMARCHED

FINNLAND-SPECIAL: »Death-Metaller bis aufs Mark«

DEATHMARCHED

Interview mit DEATHMARCHED-Sänger Mika Hankaniemi

Mika, ihr besteht zu drei Vierteln aus der alten Putrid/God-Forsaken-Besetzung. Woher kommt der Stilwechsel vom Doomdeath zur reinen Todeslehre?

»Nachdem God Forsaken in den frühen 1990ern schon mit Pyogenesis und Anathema auf Deutschland-Tour waren, sind wir im Herbst 2002 mit Dresden´s finest, den mächtigen Gorilla Monsoon, zurückgekehrt. Wir hatten immer viele Doom- und Stoner-Einflüsse. 1995 gründeten Pohto und ich auch schon die immer noch existierende Motörhead-Tribute-Band Dead Men Tell No Tales, ich war zudem bei GG Planet und den Doomern Funeral Planet. Aber wir waren immer schon Death-Metaller bis aufs Mark und wollten mit DEATHMARCHED einen Neuanfang und keine alten Kamellen aufwärmen.«

Sind eure Einflüsse insofern dieselben wie damals bei der Gründung von Putrid?

»Das waren und sind Celtic Frost, Bolt Thrower und natürlich Autopsy, die ich letzten Sommer auf dem Hammer Open Air gesehen habe. Aus unserer Gegend kamen damals Astaroth, Cartilage und Anguish. Und Rotten Sound, die dir immer noch dein Gesicht weggrinden.«

Hannu, was erwartet uns auf eurem Debüt?

»Die zehn Songs unterscheiden sich recht deutlich voneinander. „Spearhead Of Iron“ wurde innerhalb von zwei Jahren geschrieben. Ein mittelständisches Label wäre perfekt, aber wir würden das Album auch selbst rausbringen. Besucht unsere Homepage - dort ist auch noch Putrids „Re-Exhumation“ (Demo-, Rehearsal- und Single-Material von vor 20 Jahren - btj)...

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