RH #304Krach von der Basis

CRYPTBORN

FINNLAND-SPECIAL: »Ansteckende Leidenschaft«

CRYPTBORN

Interview mit CRYPTBORN-Gitarrist Ville Markkanen

Ville, läuft man durch Helsinki, wird einem fast schwindelig, wenn man sieht, wie angesagt und trendy die Metal-Kultur geworden ist. Kaum vorstellbar, dass euch das gefällt.

»Das sind Modeerscheinungen von Leuten, die gar keinen Background in Bezug auf Metal haben. Junge Leute rennen nun mal den Vorbildern nach, die die Medien produzieren. Aber unter der Oberfläche brodelt es in Finnland sehr stark, und zahlreiche Bands sind es leid, möglichst smart, telegen und massenkompatibel zu sein.«

Also ist die „New Wave Of Finnish Death Metal“ ein Aufbegehren gegen das Establishment?

»In erster Linie ist es die Rückbesinnung auf bessere Tage und die Loslösung der Musik von Marketingstrategien. Viele junge Kids können mit den aktuellen Bands wenig anfangen und checken zum ersten Mal alte Bands wie Demigod oder Demilich. Ich glaube, die Leidenschaft, die in dieser Musik steckt, ist auch nach 20 Jahren noch höchst ansteckend.«

Mit eurer neuen EP „Born From The Grave“ legt ihr die Latte ziemlich hoch, auch in Bezug auf eure Debüt-CD, die im Herbst erscheinen soll.

»Das Bandklima ist fantastisch, wir haben Bock auf Death Metal, und die Ideen gehen uns momentan nicht aus. Ich denke, CRYPTBORN sind jetzt reif, ein komplettes Album rauszubringen.«

Meinst du, euren schwedischen Nachbarn schlottern deswegen schon die Knie?

»Die alte Rivalität mit schwedischen Bands hat Tradition. Finnen waren immer ziemlich sauer, wie viel Aufmerksamkeit...

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