RH #304Interview

DER W.

Höllische Mordballaden

DER W

Nachdem das letzte Album „Autonomie!“ doch relativ poppig bis experimentell ausfiel, rockt die Kapelle um den ehemaligen Böhse-Onkelz-Boss Stephan Weidner auf ihrem für Oktober angekündigten, „III“ betitelten Drittwerk gottlob wieder deutlich härter nach vorne los.

Studio 23, irgendwo im Frankfurter Nordend: Stephan (v./g.) und seine Mitstreiter Dirk Czuya (g., ex-Lacrimosa/Kingdom-Come), Henning Menke (b., Jingo De Lunch) und der ehemalige Pro-Pain-Drummer JC Dwyer sind gut druff, wie man in Hessen sagt. Zu Recht, denn die fünf Rough-Mixes, die uns Stephan vorspielt, hinterlassen schon nach einem Durchgang einen bleibenden Eindruck. Besonders ´Operation Transformation´, der wahrscheinliche Opener der Scheibe, drückt und groovt wie die Hölle, aber auch die abwechslungsreiche Midtempo-Nummer ´Mordballaden´ glänzt mit feiner Gitarrenarbeit, einem basischen Sound und typischer Weidner-Lyrik.

»Die beiden Songs gehören zu den ersten, die ich geschrieben habe. Von daher war für mich schnell klar, dass der Weg wieder in eine härtere Richtung geht«, sagt Stephan, der die insgesamt zwölf Tracks mit Hilfe von Gitarrist Dirk und Engineer Michael Mainx (u.a. Böhse Onkelz, D-A-D, Disbelief) produziert hat. Unter den Songs befinden sich mit ´Vergissmeindoch´ und ´Kafkas Träume´ auch mindestens zwei (Halb-)Balladen, die dokumentieren, dass Stephan immer mehr in seinen „neuen“ Job als Sänger reinwächst.

»Langsam fange ich an, mich in der Rolle wohlzufühlen. Auch mit der Erfahrung von...

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