RH #304Interview

DENIAL OF GOD

Früher war alles besser

DENIAL OF GOD

Schon vor 20 Jahren veröffentlichten die Dänen DENIAL OF GOD ihr erstes Demo, doch der soeben erschienene, im letzten Heft abgefeierte Longplayer „Death And The Beyond“ ist erst der zweite in der gesamten Bandgeschichte. Das Trio lässt sich viel Zeit mit jeder Veröffentlichung, liefert dafür aber jedes Mal Überragendes ab.

Der Stil der Dänen ist nicht einfach zu beschreiben. Im Grunde ist es traditioneller, melodischer Black Metal - aber es gibt trotzdem kaum eine andere Band, die sich mit DENIAL OF GOD vergleichen lässt. Mercyful-Fate-Atmosphäre hier, Running-Wild-Melodien da - und doch hat das Trio etwas ganz Eigenes, das sich auch inhaltlich festmachen lässt. Die typischen, plakativen Black-Metal-Themen bleiben (meist) außen vor; stattdessen erzählt Sänger Ustumallagam mit charismatischer Death-Metal-Stimme fantasievolle Horrorgeschichten, die mehr mit King Diamond als mit Quorthon zu tun haben. „Death And The Beyond“, das soeben veröffentlichte neue Album, ist als Gesamtkunstwerk zu verstehen, das wie die frühen King-Diamond-Konzeptalben am besten am Stück wirkt und den Hörer in eine beklemmende, aber höchst reizvolle Welt entführt.

»Wir haben lange an dieser Atmosphäre gearbeitet, bis sie tatsächlich dicht genug war«, erklärt Ustumallagam, dessen Bruder Azter die Gitarre bei DENIAL OF GOD bedient. »Das Album ist dunkel und heavy geworden, was natürlich auch an der Produktion liegt. Musikalisch reicht das Ganze bis ins Jahr 2003 zurück, auch wenn wir damals vorrangig am...

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