RH #304Interview

PERIPHERY

Djentlemen wider Willen

PERIPHERY

Die Maryland-Metaller PERIPHERY haben den Durchbruch geschafft. Ihre neue CD „Periphery II“ stürmte bis auf Platz 44 der US-Charts, die jüngste Prog-Generation liegt der Band fast kollektiv zu Füßen. Allerdings kann sich Gitarrist/Mastermind Misha Mansoor für den Wirbel um seine Gruppe genauso wenig erwärmen wie für röhrende Gitarrenverstärker.

Misha, „Periphery II“ klingt durchdachter als euer noch etwas zerfahrenes Debüt. Was ist zwischen den beiden Scheiben passiert?

»Eigentlich nichts Außergewöhnliches. Wir sind genauso ans Songwriting rangegangen wie bei der ersten Platte und haben Lieder für uns selbst geschrieben, Stücke, auf die wir völlig unabhängig von den Resonanzen stolz sein können.«

„Periphery II“ trägt den Untertitel „This Time It´s Personal“. Ist euch eure erste CD im Nachhinein zu unpersönlich?

»Nö, das ist einfach nur eine spaßige Anspielung auf diese ganzen beschissenen Achtziger-Jahre-Actionfilm-Sequels mit ihren beknackten Unterzeilen. Unsere Fans wissen, dass sie nichts, was wir sagen oder tun, zu ernst nehmen sollten.«

Eure Songtexte scheinen auch nicht sonderlich tiefschürfend zu sein.

»Diese Frage muss dir unser Sänger Spencer beantworten, aber mit ´Muramasa´, ´Ragnarok´ und ´Masamune´ haben wir diesmal immerhin drei Tracks, die ein Mini-Konzeptwerk bilden.«

Was bedeuten die Begriffe „Muramasa“ und „Masamune“?

»Das sind zwei konkurrierende Waffenschmiede aus der japanischen Mythologie. Außerdem heißen die Schwerter in der „Final...

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.

 
 

Diese Seite verwendet Cookies. Erfahrt in unserer Datenschutzerklärung mehr darüber, wie wir Cookies einsetzen und wie Ihr Eure Einstellungen ändern und Cookies deaktivieren könnt. Darüber hinaus verwenden wir Cookies Dritter für die Einbindung audiovisueller Inhalte durch Youtube, Spotify und Soundcloud. Dem könnt ihr hier zustimmen oder dies ablehnen. Datenschutzerklärung ansehen