RH #303Krach von der Basis

DEGIAL

Tod und Chaos

DEGIAL

Wenn die schwedischen Bewahrer des „Metal Of Death“ und MLO-Sympathisanten von ihrem Vater sprechen, dann meinen sie nicht Ex-Dismember-Drummer Fred Estby. Der hat „Death´s Striking Wings“ immerhin einen natürlichen Sound voller Brutalität und mystischer Tiefe verpasst. Sänger/Gitarrist H. Death verweist damit auf den Tod selbst: DEGIAL supports death and chaos!

Die Gründung als Degial Of Embos folgte 2004, und 2005 gab es einige Demos.

»Damals ging es nur darum, extreme Musik zu hören und zu spielen. Wir waren noch sehr jung und wussten nicht, wie sehr uns das bewegen sollte. Nachdem wir unseren Pfad gefunden hatten, wollten wir etwas Neues erschaffen, hinter dem wir auch stehen konnten, um unseren Vater zu umarmen. Degial Of Embos und DEGIAL sind unterschiedliche Bands mit unterschiedlichen Visionen.«

Das noch sehr thrashige, mehr von Merciless als Morbid Angel beeinflusste „Awakening From Darkness“-Tape unter dem neuen Namen war 2006 dann auch keine Wiedergeburt auf einem spirituellen Level, wie sie Darkthrone zwischen „Soulside Journey“ und „A Blaze In The Northern Sky“ vollzogen haben.

»Wir wollten immer so hart und schnell wie möglich spielen. Also entwickelte sich die Musik zunehmend hin zum Death Metal. Das geschah ganz natürlich. Dieses Demo symbolisiert keine Wiedergeburt, sondern eine Geburt. DEGIAL standen ab da für etwas Spirituelles. Wir klingen heute einfach böser als auf dem Demo, weil wir in den letzten Jahren tiefer in das dunkle Chaos und zu unserem...

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