RH #303Krach von der Basis

DØDSENGEL

Rituale der Gigantomanie

DØDSENGEL

„Imperator“ heißt die Wunderwaffe, die sich Freunde des nordischen Black Metal dringend zulegen müssen, und DØDSENGEL heißt die Band, die das Land Norwegen nach längerer Durststrecke endlich mal wieder in den Fokus der echten Schwarzmetall-Szene rückt. Wir holten die beiden Macher Malach Adonai (dr.) und Kark (der komplette Rest) ans Mikro.

Unter welchen Eindrücken und musikalischen Einflüssen kam es vor fünf Jahren zur Gründung von DØDSENGEL?

Malach Adonai: »Kark und ich waren vorher in anderen Black-Metal-Bands aktiv, aber alle Gruppen stagnierten entweder oder entwickelten sich in Richtungen, die uns keineswegs zusagten. Also taten wir uns zusammen, begannen zu jammen, und nach einiger Zeit stellten wir fest, dass wir ähnliche Vorstellungen hatten. Somit waren DØDSENGEL geboren. Was meine persönlichen Einflüsse betrifft, so muss Mayhems „De Mysteriis Dom Sathanas“ an erster Stelle genannt werden, denn es verkörpert wie kein zweites Album die Essenz des Black Metal. Ebenfalls wichtig für mich sind Funeral Mist, Deathspell Omega und Katharsis.«

Kark: »Ich war ausschließlich von norwegischen Bands beeinflusst. Bevor ich Malach Adonai kennenlernte, hörte ich keinerlei Black Metal aus anderen Ländern. Ich wusste nicht mal, dass außerhalb Norwegens Black-Metal-Bands existieren. Seitdem ich also in die Materie eingeführt wurde, bietet sie endlose Inspiration.«

Drei Alben und vier EPs in einem Zeitraum von vier Jahren: Ihr seid sehr aktive und schnelle Songwriter, und es...

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.